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17.11.11 09:30 Alter: 183 Tag(e)

Der Vorstand stellt sich vor - Andreas Jungblut

Nicht nur am Feld ist er der Spielmacher, sowohl bei den Junioren als auch in der Kampfmannschaft, also die rechte Hand unseres Headcoaches am Feld, auch im Vorstand ist der motivierte Jungspund als Spielervertreter und Board Assistant zu finden und übernimmt als solcher die Aufgabe der starken rechten Hand des Vorstands. Jung, motiviert, dynamisch, lesen lohnt sich!


  Interview vom 2.September 2011

Spielervertreter & Board Assistant Andreas JUNGBLUT

  (Intervierwerin: Alice Herberstein)

 

Andreas Jungblut: AJ

Alice Herberstein: AH

AH: Heute sitze ich kurz vor Trainingsbeginn direkt am Field  hier einem Spieler gegenüber und wir wollen wissen, wer bist Du?

AJ: Ich bin der Andi Jungblut, ich spiele seit 1 ½ Jahren Football und bin derzeit Quarter Back.

AH: Du spielst als Quarter Back… Hast Du schon einige Erfolge gehabt, Verletzungen erlitten, Erfahrungen gemacht? Wie geht es Dir in dieser Position?

AJ: Erfolge waren bis jetzt eher weniger, weil ich habe mir ziemlich am Beginn der Saison das Schlüsselbein gebrochen und habe dadurch die ganze Saison pausiert, aber hoffentlich kommen die Erfolge diesen Herbst mit den Junioren.

AH: Das heißt, Du kannst wieder spielen, was uns sehr freut. Hast Du auch eine Funktion im Verein inne?

AJ: Ich bin im Moment Spielervertreter.

AH: Was hast Du da zu tun als Spielervertreter?

AJ: Als Spielervertreter ist glaube ich meine Hauptaufgabe, dass ich die Anliegen der Spieler mit den Coaches und dem Vorstand  bespreche und so gut es geht, den Wünschen der Spieler nachkomme.

AH: Wie bist Du zu den INVADERS gestoßen?

AJ: Ich bin von ein paar anderen vor längerer Zeit angesprochen worden, ob ich nicht spielen will und dann habe ich es mir einmal angeschaut und das hat mir an sich recht getaugt beim dem Try Out und so bin ich dabei.

AH: Was sind Deine Wünsche,  Ziele und vielleicht auch Visionen für den Verein jetzt für die Zukunft, soweit Du jetzt integriert bist, spielerisch wie auch vereinstechnisch?

AJ: Spielerisch ist es auf alle Fälle die Kampfmannschaft. Erst einmal bei den Junioren die Play-Offs erreichen und dann in der Kampfmannschaft… Kommt darauf an, in welcher  Liga wir jetzt spielen, dort so gut wie möglich abzuschneiden. Falls wir in der oberen spielen, dass wir uns einfach halten, und falls wir in der unteren Liga anfangen, dass der Aufstieg natürlich fixiert wird.

AH: Und in Deiner Funktion im Verein… Gibt es da irgendwelche Ideen, die Du einbringen möchtest?

AJ: Bis jetzt habe ich noch keine konkreten Ideen oder Anliegen von irgendwelchen Spielern, aber das wird noch kommen, schätze ich.

AH: Was speziell fasziniert Dich an American Football und im Speziellen an den INVADERS?

AJ: Beim Verein sind es einfach die Leute. Diese Leute findet man bei keinem Fußball- oder Tennisverein, die so sind. Und am Football ist es im Prinzip, dass die Sportart  kompliziert ist und ziemlich taktisch geprägt ist.

AH: Was macht in Deinen Augen einen wirklich guten American Footballer aus?

AJ: Körperlich gibt es im Prinzip keine Einschränkungen. Wir haben Spieler von 130 kg bis zu 60/70 kg. Sonst glaube ich, dass der Spieler jede Menge Teamgeist braucht, weil man muss ja doch für die anderen auch einige Hits einstecken und ich glaube, das Wichtigste ist der Teamgeist und der Ehrgeiz, den man beim Football braucht.

AH: Welche persönlichen Hobbys hast Du neben Deinem  Engagement und dem Sport, den Du hier bei den INVADERS machst, im privaten Bereich?

AJ: Na ja, Football ist im Prinzip eines meiner Haupthobbys im Moment. Ich gehe sonst für Football eben Kraft trainieren und sonst eigentlich ist die Uni ziemlich zeitintensiv.

AH: Was studierst Du?

AJ: Wirtschaft an der WU Wien.

AH: Das heißt, Du musst Wien-Sankt Pölten immer pendeln und bekommst das zeitlich alles unter?

AJ: Bis jetzt noch nicht, aber ich ziehe jetzt nach Wien. Das heißt, ich werde jetzt pendeln müssen und schauen, wie gut es geht. Freitag ist kein Problem, nachdem dann Wochenende ist, aber….

AH: Eine Frage, die in die Zukunft reicht: Könntest Du Dir vorstellen, dass Deine eigenen Kinder diesen Sport auch betreiben werden und zwar auch in Hinblick, dass das kein ganz verletzungsfreier Sport ist? Wirst Du das forcieren oder eher sagen, besser nicht aus den eigenen Erfahrungen? Wie denkst Du darüber?

AJ: Meiner Meinung nach ist Football ein echter Sport, ein körperintensiver Sport, wo man eine Menge lernt und daher würde ich meinen Kindern Football so nahe wie möglich bringen und hoffen, dass sie einmal Football spielen werden.

AH: Andreas, wir danken für das schnelle Interview vor dem Trainingsbeginn und hoffen, dass alles, was Du Dir wünscht, in Erfüllung geht.

AJ: Danke.

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