Interview vom 6.September 2011
Schriftführerin Simone STEMMER
(Interviewerin: Alice Herberstein)
Simone Stemmer: SS
Alice Herberstein: AH
AH: Ich sitze einer Dame gegenüber, die Mutter von zwei bei uns aktiven Kindern ist, und die sich nun vorstellt.
SS: Ich heiße Simone Stemmer, bin 45 Jahre alt, wohne in Sankt Pölten und habe 5 Kinder.
AH: In Hinblick auf die kommenden Entscheidungen… Welche Funktion hast Du hier im Verein inne?
SS: Ich bin die Schriftführerin im Verein.
AH: Wann bist Du zum Verein gekommen bzw. wie bist Du zu den INVADERS gestoßen?
SS: Ich bin durch meine Kinder zum Verein gekommen. Der Fabian hat im März 2010 angefangen, Football zu spielen und ich habe mich im Zuge dessen dem Verein als freiwilliges ‚Helferlein‘ angeboten.
AH: Wir wissen, dass Du dabei sehr engagiert bist und deswegen auch wahrscheinlich noch mehr in alle Agenden hier eingebunden werden wirst. Was sind Deine Wünsche, Ziele und Visionen in Zukunft für den Verein, so wie Du ihn jetzt kennst?
SS: Meine Wünsche und Ziele…? Ich wünsche mir für den Verein ein sukzessives Weiterkommen, eine stetig steigende Mitgliederzahl, nicht zu viele auf einmal, dass man das noch bewältigen kann, und einfach weiterhin, dass dieses Familiengefühl, das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team und unter den Helfern nicht verloren geht.
AH: Was fasziniert Dich am Sport American Football und im Speziellen an unseren INVADERS?
SS: Was fasziniert mich an American Football…? Ich wusste, dass es diesen Sport gibt. Ich wusste nicht, wie er funktioniert. Ich weiß es heute auch noch nicht wirklich. Aber es ist Klasse, wenn’s knallt! Und einfach dieses Teamgefüge im Verein selber. Was mir an den INVADERS sehr gefällt, ist a) sie sind in Sankt Pölten und b) dass Jung und ‚Alt‘ doch sehr gut zusammen arbeiten können.
AH: Du hast ja auch eine Tochter, die nicht spielt, sondern…?
SS: Die ist Cheerleader.
AH: Eben, und diese brauchen wir auch, also her mit den Cheerleaders! Was macht in Deinen Augen aus der Beobachtung, die Du bis jetzt gemacht hast, einen wirklich guten American Footballer aus?
SS: Das Teamgefüge an sich, den Ehrgeiz, etwas erreichen zu wollen, wobei der Ehrgeiz sehr stark durch die Coaches geweckt wird und durch die Teams an sich, weil die Coaches auch sehr für das Teamgefüge sorgen, was ich ganz toll finde, und die Jungs auch sehr für den Sport begeistern. Und alleine die Begeisterung und der Ehrgeiz, denke ich, machen es aus, dass die Jungs alles Neue aufsaugen.
AH: Das schließt nun ein bisschen an die nächste, ähnliche Frage an. Welche Eigenschaften, Charakterzüge und körperliche Voraussetzungen sollte ein American Footballer haben?
SS: Ich denke, körperliche Voraussetzungen sind bei dem Sport nicht wirklich wichtig. Was wichtig ist, ist Kondition, und da ist es egal, ob einer jetzt schlank ist oder ob einer jetzt fülliger ist, die Kondition braucht er bei dem Spiel so oder so. Und das finde ich auch toll bei dem Sport, dass einfach alle mitmachen können und das hat man ja sonst in keinem weiteren Sport.
AH: Wir wollen Dich auch ein bisschen privat kennenlernen. Wenn Du zwischen Familie, Job und Engagement hier noch Zeit hast, welche persönlichen Hobbys hast Du in Deiner Freizeit?
SS: Familie, INVADERS. Also viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen, das ist in erster Linier mein Hobby.
AH: Und jetzt frage ich Dich, wobei Du da ja schon mitten drinnen bist: Wenn Deine Kinder aktiv spielen und diesen Sport betreiben, hast Du dann manchmal Angst einfach auf Grund der Erfahrung, was dieser Sport auch mit sich bringen kann oder bist Du jetzt schon so vertraut mit dem Ganzen, dass Du sagst, ja der Sport ist ok, so wie ich ihn jetzt kennengelernt habe?
SS: Also der Sport ist ok, so wie ich ihn kennengelernt habe. Natürlich habe ich als Mutter immer Angst um meine Kinder und wünschte mir manchmal, ich hätte nicht zugeschaut. Aber das bringt der Sport einfach mit sich und es ist egal, welchen Sport die Kinder machen. Es ist beim Fußball nicht anders wie beim Tennis, beim Leistungsturnen oder sonst wo.
AH: Simone, wir danken für dieses Interview, für alles, was Du für den Verein machst und hoffentlich noch machen wirst und wünschen das Allerbeste für die Zukunft.
SS: Danke schön.
