Generali Invaders bleiben gegen ungarischen Meister hinter Erwartungen zurück

Nach dem Saisonauftakt gegen die Amstetten Thunder verliefen die Vorbereitungen auf den dreifachen Meister aus Ungarn gut. Man wusste, dass eine intensive Videoanalyse notwendig war, um das mit zahlreichen U.S.-amerikanischen Spielern und Coaches bestückte Team der Fehérvár Enthroners aus der Reserve locken zu können.

(c) Roland Gugerel

 

Am 23. April machte dann pünktlich zum Start der Partie auch der Himmel auf und die Sonne kam an dem grauen und regnerischen Tag zumindest leicht zum Vorschein. Auch die ersten Szenen des Spiels waren vielversprechend. Die Invaders Defense kam zuerst aufs Feld, schaffte es gleich im ersten Drive der ungarischen Offense keinen Raum zu lassen und damit der heimischen Angriffsreihe den Ball in vielversprechender Feldposition zu geben. Diese setzte gute Akzente und kam rasch kurz vor die gegnerische Endzone. Die rund 300 Zusehenden, die es trotz widrigen Wetters auf das Invaders Home Field in der St. Georgner ‚Gruam‘ schafften, warteten jedoch vergeblich auf den erhofften Touchdown. Der ‚Endzonen-Fluch‘ lastet weiterhin auf der Offense der Generali Invaders, die trotz teils sehr guter Leistungen den entscheidenden letzten Schritt zum Punktgewinn nicht setzen konnten.

 

Als einziger Vergleich mit dem Fußball gilt auch beim American Football: Die Punkte, die man nicht macht, bekommt man am Ende selbst. Dieser Regel folgten auch die Enthroners und punkteten im Anschluss an die vergebene Chance der St. Pöltner. Somit stand es nach dem ersten Viertel 0:7 für die Gäste aus Ungarn.

 

Das zweite Viertel ging ähnlich weiter. Teils starke Raumgewinne der Invaders, die stets kurz vor der Endzone von der starken Enthroners Defense beendet wurden, brachten zwar spannende Szenen fürs Publikum, jedoch leider keine Punkte auf das Scoreboard.

 

Nach der Pause konnte man wieder gute Ansätze erkennen, doch Punkte ließen die Ferhervar Enthroners abermals keine zu, sondern schalteten noch einen Gang zu, ganz zum Leidtragen der Generali Invaders. Das Laufspiel der Ungarn war weitaus unter Kontrolle und so führten lange Pässe auf den schnellen und großen Import der Entrhoners zu einem, aus Invaders Sicht, bedauerlichen Endergebnis von 0:42.

 

Headcoach Mario Hörhager sprach nach dem Spiel davon, in den zwei Wochen bis zum nächsten Spiel intensiv an der St. Pöltner Touchdown-Blockade zu arbeiten.  So sollen gegen die Vienna Knights die bestehenden Chancen auch in Punkte umgewandelt werden, denn dann ist alles möglich, ist sich Hörhager sicher.

 

Der guten Stimmung im Publikum konnte der immer wieder leicht einsetzende Nieselregen nichts anhaben. Die zahlreichen Fans der Invaders feuerten die Mannschaft bis zum Schluss an und fieberten über die gesamte Partie hin mit.

 

Das nächste Heimspiel findet am 23.4. um 16:00 am Invaders Home Field in der Edlinggasse 1a in St. Georgen statt. Die Generali Invaders freuen sich auf zahlreiches Erscheinen und bieten wie immer das gewohnt gute Rahmenprogramm, das ihre Gamedays zu einem einzigartigen Erlebnis für die gesamte Familie macht.

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