Generali Invaders Insider #15

Wie verdaut ein Insider eine Niederlage in Ungarn? Lesen Sie selbst!

Hallo zusammen

Nr. 15 der Invaders-Insider wird euch über die letzten Trainings-Einheiten und über die erstaunlichen Fortschritte der Organisation und Weiterentwicklung des Vereins berichten.

Das erste Training nach dem Spiel

Das Training wurde nicht wie sonst nach einem Spiel, mit einer Video-Analyse abgehalten, sondern mit harten Tackles. Ein schlicht und einfach hartes Training sollte uns die unnötigen Fehler austreiben, die wir beim Spiel gegen die Györ Sharks machten. Jedoch steckte die Niederlage noch in unseren Knochen und somit fehlte es einfach an Motivation, Kraft oder an Spielern(!). Wie dem auch sei, das Training selbst war Pass-lastig ausgelegt, da das an sich gut funktionierende Laufspiel nur wenig bis gar nicht verbesserungswürdig ist.

Die mit Präzision ;-) geworfenen Pässe zu fangen gestaltete sich als äußerst schwierig und wenn dann doch ein Ball gefangen wurde, brauchte man 3 Defense-Spieler um den Receiver zu Boden zu bringen. Im Übrigen stand das Training unter dem Motto: „Solange der Ballträger nicht am Boden liegt, wird nicht aufgehört zu spielen“. Am Ende des Trainings war von guter Laune erst recht keine Rede mehr und man versuchte so gut wie möglich auf das nächste Training vorauszusehen.

Freitag, 19.00 Uhr war wie üblich das Kampfmannschaftstraining, nur mit einem kleinen entscheidenden Unterschied. Die Wide Receivers waren richtig heiß darauf, zu zeigen was sie eigentlich können. Mit der Ruhepause zwischen Montag und Freitag und dabei mit den Gedanken ständig beim Football, gelangen auch einige gute Pass-Plays. Einziges Manko war der Mangel an Spielern. „Also Burschen, a gescheit’s Training funktioniert net mit einer Half-Line!“ Selbiges gilt übrigens auch für das folgende Training!

Das spiellose Wochenende überstand man gut und man durfte sich am Montag wieder auf eine Portion Football freuen. Ähnlich wie die vorigen Trainings, lief auch dieses ab. Mit vielen Emotionen und viel Körpereinsatz bis zur letzten Sekunde, verbesserte man sich. Immer 110-% geben, auch wenn man schon aus dem letzten Loch pfeift, hieß die Devise.

Ich hoffe wir können am letzten Training vorm Spiel gegen die Pancevo Panthers noch einmal zeigen, dass wir einem Sieg in der CEI würdig sind und schicken die Kätzchen nach Hause. Mit den Fans im Rücken gelingt uns das bestimmt!

Die Organisation und Weiterentwicklung des Vereins

Meiner Meinung nach setzten die Invaders nach dem Austritt der AFL ein deutliches Zeichen. Die Gründe für den Austritt sind ja schon bekannt, es ist aber erwähnenswert, dass man sich damals nicht gehen ließ, sondern an dem Weiterentwickeln der Vereinsstruktur und der medialen Präsenz arbeitete. Nach außen hin präsentieren wir uns immer mehr (z.B. Invaders-Insider, Gameday Videos inkl. Interviews, Grafik-Designs, Flyer, usw.) und auch intern verbessert man sich ständig (Ausmalen der Kabinen, Nachwuchs-Training, Krafttraining, uvm.). Ein fettes DANKE der Spieler an dieser Stelle!

Ich hoffe wir können den Erfolg für eure Leistungen bald einfahren und mit den spielerischen Leistungen gleichziehen ;-)

„Who’s House is this?“ – „Our House!“

MFG

euer Insider

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