Würdiges letztes Heimspiel der Saison gegen die Bratislava Monarchs

Am Samstag trafen die Generali Invaders St. Pölten auf das Top-Team der Division 1 – die Bratislava Monarchs. Trotz schlechter Wettervorhersagen fanden knappe 200 Zuschauer auf das Egger Homefield und konnten eine tolle Partie im Trockenen genießen.

Die Gäste starteten die Partie mit ihrer Offense und diese kam ihrem Ruf als beste Scoring-Einheit der Liga zu recht, als sie in acht Plays über das Feld ging und nach einem pass-lastigen Drive mit einem Touchdown und der folgenden Two-Point Conversion abschloss 8:0 Monarchs.

Jedoch dauerte es bei den Invaders nicht lange bis man antwortete. Nach einem perfekten 40-Yard Pass von Quarterback Andreas Weyrer (#14) auf Wide Receiver Lukas Feichter (#81) war es Running Back Wolfgang Luftensteiner (#34), der nach ein paar starken Läufen die Endzone erreichte und auch der Extra-Punkt saß Spielstand 8:7.

Obwohl die Gäste aus der Slowakei nach einem langen Pass bereits wieder kurz vor der Endzone standen, hielt die Defense der Rot-Goldenen und Defensive Back Georg Edlinger (#30) konnte den Ball durch eine Interception an die heimische Offensive zurückgeben. Diese mussten das Angriffsrecht nach zehn Spielzügen aber wieder per Punt abgeben und die Monarchs waren erneut an der Reihe.

Bratislava konnte von der guten Feldposition profitieren und bewegte sich in neun Spielzügen von der Mittelauflage nur wenige Zentimeter vor die Endzone des Heimteams. Beim vierten Versuch war es aber #70 Christoph Schildböck, der durch die Offensive Line der Gäste schoss und den Ballträger stoppte, bevor dieser überhaupt richtig in Bewegung kommen konnte.

Damit war der Ball zwar wieder in den Händen der St. Pöltner, aber eine missglückte Ballübergabe führte dazu, dass wieder gepuntet werden musste und wegen der knappen Distanz zum Spielfeldende konnte man es den Gäste nicht sonderlich schwer machen, als diese das Ei bereits innerhalb der gegnerischen 30-Yard Linie aufnahmen.

Auch wenn es kurz so aussah als könnte Georg Edlinger ein weiteres Turnover forcieren, gelang es den Gästen den nächsten Touchdown zu erzielen und trotz eines schlechten Snaps beim Extra-Punkt, gelang es dem Holder noch einmal in die Endzone der Rot-Goldenen zu gelangen um weitere zwei Punkte aufs Scoreboard zu bringen 16:7 Bratislava.

Als die St. Pöltner dann wieder mit ihrer Offensive dran waren, konnten die Gäste einen Pass des Quarterbacks abfangen, doch der Schreckmoment kam erst danach, als man Andreas Weyrer (#14) mit Schmerzen am Boden liegen sah. Nach einer 10-minütigen Unterbrechung musste dieser mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden.

Im Schock davon konnte die Defensive das Passspiel der Gäste nicht stoppen, um das Spiel durch einen Touchdown wenige Sekunden vor der Halbzeitpause auf 23:7 zu stellen.

In der zweiten Hälfte übernahm dann Wide Receiver Lukas Mimler (normal #10, dann #7) als Quarterback statt dem verletzten Andreas Weyrer und auch wenn es Zeichen von Erfolg gab, indem man sich auch kurzzeitig bis an die gegnerische 20-Yard Linie vorkämpfte, war das dritte Viertel durch die beiden Defenses gezeichnet und es fielen keine weiteren Punkte.

Im letzten Viertel konnten die Gäste dann aber einen 15-Play Drive mit einem weiteren Touchdown und einer erfolgreichen Two-Point Conversion abschließen und somit auf 31:7 stellen.

Daraufhin setzten die Rot-Goldenen noch einen drauf mit einem 16-Play Drive, bei dem Lukas Mimler (#7) durch zwei fulminante Läufe über das Feld ging und dann war es wieder Wolfgang Luftensteiner (#34), der von kurzer Distanz mit weniger als zehn Sekunden vor Spielende die letzten Punkte bereitete. 31:13

Was dann folgte war aber der beste Moment des Spiels, als Quarterback Andreas Weyrer nur wenige Momente vor Abpfiff in einer Armschlaufe auf das Feld zurückkam und sowohl durch eine Standing Ovation der Fans als auch Umarmungen seiner Mitspieler und Coaches begrüßt wurde. An diesem Punkt noch einmal gute Besserung an ihn!

Damit schreiten die Invaders zum letzten Spiel gegen die Styrian Beers zwar sicher nicht mit dem gewünschten Ergebnis vor, es kann aber dennoch einiges Positives aus der Partie gezogen werden. Bis zur Verletzung ihres Starting Quarterbacks lag man nur mit neun Punkten gegen das beste Team der Liga zurück, welches mit ihrem vollen Kader erschien. In der zweiten Hälfte kam es nur zu einem Touchdown für beide Teams und das sehr junge Team der Invaders konnte wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

On to Graz! #invadersnation

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